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MT-Youngster Backs und Ignatow bereiten sich mit DHB-Auswahl auf U19-WM

Den „Geist vom Ammersee“ haben sie mitgenommen, nun liegt eine Woche Wetzlar hinter der deutschen Jugend-Nationalmannschaft der Jahrgänge 1998/1999. Mit dabei sind auch die beiden MT-Youngster Fin Backs und Dimitri Ignatow. Für Jugend-Bundestrainer männlich Jochen Beppler brachte diese finale Lehrgangswoche viele entscheidende Erkenntnisse für die U19-Weltmeisterschaft in Georgien (6. bis 20. August). „Die Jungs haben im letzten Trainingslehrgang super mitgezogen, haben sich voll reingekniet und waren mit großem Enthusiasmus dabei“, sagte Beppler, der in Wetzlar ein Heimspiel hatte, schließlich begann hier seine Trainerkarriere als Jugendkoordinator und Co-Trainer der HSG Wetzlar, bevor er zum DHB wechselte.

In Wetzlar stand für sein Team eine reiner Trainingslehrgang auf dem Programm: „Testspiele zu organisieren war schwierig, also haben wir den Fokus anders gesetzt“, sagte Beppler. Im athletischen Bereich ging es vor allem um Schnellkraft, im taktischen Bereich wurden die Erkenntnisse aus der Turnierteilnahme in Lübeck Anfang Juli umgesetzt. Alle Spieler gingen ohne Verletzung aus dem Lehrgang, alle Spieler waren laut Bundestrainer gerade athletisch auf einem Topniveau.

Beppler wurde beim Lehrgang vom künftigen DHB-Sportdirektor Axel Kromer unterstützt, der auch in Georgien dabei sein wird, weil der reguläre Co-Trainer Andre Haber sich bereits mit dem DHfK Leipzig in der Saisonvorbereitung befindet. Der Nachwuchs des sächsischen Bundesligisten wird derweil der letzte Testgegner der deutschen U19 vor der Abreise nach Georgien sein. In Gießen-Linden trifft die Beppler-Truppe am Mittwoch, 2. August (18.30 Uhr), im Rahmen des Linden-Cups auf die Leipziger Junioren. „Das Spiel steht schon ganz im Zeichen der Vorbereitung auf unser erstes WM-Spiel gegen Chile“, sagt der Bundestrainer Jugend.

In der WM-Vorrunde in Tiflis trifft der Jugend-EM-Dritte des Vorjahrs auf den Gastgeber Georgien, Island, Chile, Algerien und Japan. „Wir gehen diese Gruppe mit Respekt, aber auch Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, aber auch Demut an“, sagt Beppler: „Unser erstes Ziel ist gut aus der Gruppenphase zu kommen, ab dem Achtelfinale beginnt dann sowieso wieder ein neues Turnier.“ Die ersten vier Teams jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde.

Der WM-Vorbereitungskader in Wetzar:

Jannek Klein (SG Flensburg-Handewitt), Lukas Stutzke (TSV Bayer Dormagen), Frederik Simak (Füchse Berlin), Eloy Morante Maldonado (TSV Bayer Dormagen), Till Klimpke (HSG Wetzlar), Janis Boieck (TSV Bayer Dormagen), Gregor Remke (EHV Aue), Leon Mehler (HC Empor Rostock), Dimitri Ignatow (MT Melsungen), Max Staar (TSV GWD Minden), Justin Kurch (SC Magdeburg), Joshua Thiele (TSV Burgdorf), Finn Backs (MT Melsungen), Yannick Fraatz (HSG Nordhorn-Lingen), Hendrik Schreiber (HSG Wetzlar), Oliver Seidler (SC DHfK Leipzig/ LVB Leipzig), Marc-Robin Eisel (SV 64 Zweibrücken), Niklas Diebel (TSV Burgdorf). (Quelle: www.dhb.de)

Linksaussen Fin Backs und Rechtsaussen Dimitri Ignatow (Archivfoto H. Hartung) haben zuletzt für die MT in der A-Jugend-Bundesliga, und Männer-Oberligamannschaft gespielt. Weil aber der Sprung in die 1. Liga noch zu früh käme, erhalten die 18- bzw. 19-Jahre alten Talente per Zweitspielrecht die Möglichkeit, beim Zweitligisten Eintracht Hildesheim weitere Erfahrungen im Aktivenbereich zu sammeln. Ziel der tt ist  es, sie mittelfristig in den Erstlgakader einzubauen.

 

 

 

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